An Verlängerten mit SemanticWeb, OAI-PMH und Rote Rübensaft

Heute hab ich kein Bild. Stellt euch halt irgendwas vor!

Zülpicher Straße, 09:29 Uhr. Cafe Krümel. Der 9. Juni 2015. Köln. Ich sitze bei einem einfachen Frühstück und einem Kaffee. Mir scheint es ist sogar ein Verlängerter, aber die Deutschen nennen das nun mal Kaffee und nicht Verlängerten. Die Semmeln sind auch deformiert und werden Brötchen genannt. Schmecken aber genau gleich. Das Wasser hab ich gleich dazu bestellt, muss man auch, weil es ist ja nicht vorher schon klar, dass man zum Kaffee auch Wasser trinkt.
Ach! Deutsche?!
Sie sprechen das auch ganz anders aus. Bei mir hört man das da zwei „e“ sind. Viel melodischer, viel habsburgischer! Auch hat die junge Kellnerin ganz überrascht geschaut als ich sagte: „Gnädigs Fräulein, küss die Hand! I hät gern an Verlängerten und a Semmerl mit Marillenmarmelade bittsche!“. Sie meinte schroff wenn ich einen Verlängerten haben will soll ich in den Puff! „Wenns dort an guadn Kaffee hom….“
Nein! Das war jetzt gelogen. Ich lese hier eigentlich Texte über das Semantic Web und über das OAI Protocl for Metadata Harvesting. Ich glaube im Bordell kennt man sich so gut aus mit Semantic Web, wie die SPÖ zu ihrem Wort steht. Also gar nicht. Man stelle sich vor, der Jörgi würde noch leben und die Hypo wäre noch nicht aufgefallen, UN Truppen würden mit antifaschistischen Widerstandskämpfern in den Häusergräben Wiens mit Poolnudeln auf die rechten Bubis hauen. Ich bin sowieso für die Einführung von Poolnudel-Kämpfen in ideologischen Auseinandersetzungen. Politisch kenn ich mich halt aus!
Ach! Die Ösis, sind gerade dabei die Demokratie zu entdecken! Bei uns würds sowas nicht geben.

Barbarossaplatz, nach 22:99 Uhr. Kiosk. 15.Juni. Köln. Geh in den Kiosk um mir ein Getränk zu kaufen. Brauche länger wegen der Auswahl. Der ausländische Kioskmitarbeiter steht zuerst draußen, verschwindet dann hinter einer Hintertür. Deswegen auch die Bezeichnung Hinter-tür. Plötzlich zwicken mich zwei Finger von hinten in die Rippen. Wir sehen uns in die Augen, ich und der Kioskmitarbeiter. Ich war auf alles gefasst, Kampf, Flucht, Raserei, Mord!

„Bist du kitzlig!?“,
„Bitte?!“
„Ob die kitzlig bist. Ich bin kitzlig auf der Seite.“

Anscheinend ist es guter Brauch im Kiosk die Leute zu kitzeln. Mit diesem neuem Wissen freue ich mich auf den nächsten Kioskbesuch!

Die Kölner sind so offen und plaudern gern, man glaubt es nicht. Heute hat mich auch eine Frau bei Rewe angesprochen, als sie den Rote Rübensaft nicht gefunden hat. Der solle nämlich den Blutdruck senken und ob ich das den nicht so gerne mag, wo ich entgegnete, dass ich das sogar sehr gerne mag, aber nicht als Saft, sondern als Salat, mit ordentlich Krenn drinnen. #Salattiger

Kemmts wieder einmal vorbei!
-Christopher

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